Anders-sein

Ich bin anders und ich stehe dazu - Gnadenlos offen, direkt und im Jetzt lebend

Schon seit frühen Kinder- und Jugendjahren wurde ich mit der Seltsamkeit,

dem Machtgehabe, der Scheinheiligkeit und Verlogenheit von Menschen

konfrontiert und fühle mich damit nicht stimmig, nicht dazugehörig!

Einer meiner Vorgesetzten sagte einmal zu mir, als ich nicht gehorsam

seinen sinnfreien Auftrag erfüllte, sondern einen konstruktiven Vorschlag

zum effizienteren Arbeiten unterbreitete:

„Sie haben keine Vorschläge zu unterbreiten und nicht nachzudenken,

sondern zu tun, was ich sage!“

Das hatte ich nicht auf mir sitzen lassen, sondern mich zur Wehr gesetzt…

.mit Konsequenzen.

Genau diese Ergebenheit zu den Bestimmungen und Vorgaben durch

übergeordnete Machthaber spüre ich überall, egal ob in Paarbeziehungen,

in Restaurants, in Geschäften, Seminaren oder Unternehmen,

in der Gesellschaft, auf der Erde.

Die meisten Menschen kuschen, fügen sich und werden eins mit der Rolle, die sie spielen müssen, um dazuzugehören. Und dann sie so in der Rolle gefangen, dass sie damit eins werden und allein die Vorstellung von Veränderungen bewirkt panische Angst.

Genau an diesen Abhängigkeiten, Ängsten und niederen Trieben von Menschen setzen viele Werbebotschaften, die Medien, Coachings, Seminare und auch Tantraevents an.


Dazugehören, so sein, wie es für die Gesellschaft oder einen Bestimmer/Machthaber/Herrscher/Vorgesetzen und seine Pläne gut ist.

Doch schon sehr früh stellte ich mir die Frage: Wer hat das Recht, darüber zu bestimmen, was für mich gut ist? So spürte ich recht schnell, dass wenn ich in meiner Verwirrung durch die unendlichen Verlockungen, Versprechungen, Versuchungen, Manipulationsversuchen selbst nicht bewusst in mich schauen, aus mir schöpfen kann, ich den Mächten gnadenlos ausgeliefert bin.

Und sie suggerieren mir auch noch, dass genau das gut für mich sei. So schließt sich der Bann immer enger um mich und ich fühle mich bewusstlos. Und wenn ich nicht gehorche, mich widersetze, habe ich mit vernichtenden Repressalien und Angriffen zu rechnen, die sich gegen Körper, Geist, Seele richten oder alles zusammen.

So spürte ich seit meiner Kindheit und nun immer intensiver, ich passe nicht in diese Welt. Ich will so nicht mitspielen. Genau deswegen komme ich mit meinen Botschaften auch nur bei ganz wenigen Menschen an, manche tangiere ich ein wenig. Aber das sind dann herz-lichte und ehr-lichte Wesen, sie können zu wahren Freunden und Bekannten werden oder sind es geworden.

Meine Feinsinnigkeit und Sensibilität ist enorm geworden. Meine Verwebung mit der Natur und allen Wesen, in denen das Urheil, die Urbotschaften und die Urwahrhaftigkeit schwingen, permanent präsent. Ich erfühle sie als eins.

Doch im Grobstofflichen kann ich kaum noch irgendwas als rein aufnehmen, ob nun Nahrung oder Nähe oder Konversation mit den meisten Menschen. Ich betrachte sie, als wäre ich von einem anderen Planeten und staune kopfschüttelnd und oftmals unangenehm berührt über ihr bewusstloses, fremdbestimmtes Tun, was ihnen nicht bewusst ist, was sie als normal empfinden.

Schweigende Kommunikation mit Lebewesen, die keine Menschen sind, empfinde ich als profund und stimmig. Sie sind für mich gefühlt die wahren Beherrscher der Natur und der Erde, des Universums. Ich sehne mich nach noch intensiverer Verwebung, innerer Stille, die ich schaffen werde, auch durch Meditation, Allein-sein. Es scheint, als könnte ich schweben. Ich fühle Auflösung, unendliche Freiheit. Ich lasse mich mit den Elementen treiben und genieße alleins zeit- und raumlos.

 

Ja, es gehören Mut und eine wissende Gelassenheit dazu, anders zu sein.

Anderssein empfinde ich als Geschenk.

Es hat sehr viele Jahre gedauert, bis ich an diesen Punkt kam. Als Kind, Jugendliche und junges Weib wurde ich auf Grund

meines Andersseins mit massiven Anfeindungen von Fremden aber auch aus der Familie konfrontiert. Ich litt ich oftmals darunter,

auch darunter, dass ich augenscheinlich „nicht dazu gehörte“. Doch diese Zeiten liegen weit hinter mir. Ich stehe zu meinem Anderssein.

Wie geht es dir damit? Wie gehst du damit um? 

Kannst du folgenden Impuls für dich annehmen?

So, wie du bist, bist du richtig und du stehst dazu.

​Vielleicht findest du dich ja in den oder einigen nachfolgenden Sätzen wieder oder Du möchtest du dich darin finden, aber traust dich nicht?

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Ich bin gerne allein und liebe die Einsamkeit.

Ich weiß, was ich will und tue, was ich will.

Ich sage, was ich richtig finde und rede nicht zum Munde.

Ich bin offen, direkt und ehrlich, egal, mit welchen Konsequenzen ich zu rechnen habe.

Ich kann Dinge sehen, fühlen oder ahnen.

Ich habe andere Hobbys und Gewohnheiten als die meisten Menschen.

Ich gehöre nicht dazu und leide darunter.

Ich gehöre nicht dazu und es macht mir nichts oder nicht mehr aus.

Ich bekommen immer wieder gesagt, dass ich falsch sei.

Ich lasse mich nicht in ein Schema pressen.

Ich kleide mich, wie es mir gefällt.

Der Mainstream ist mir völlig egal.

Ich verstelle mich nicht, nur um anderen zu gefallen.

Ich verliere auch allein nicht meine Richtung.

Ich lasse mir nichts aufdrängen, was ich nicht will.

Ich laufe nicht mit, nur weil alle in eine Richtung laufen.

Ich kann die Verhaltensweisen von Menschen oftmals nicht nachvollziehen.

Ich muss oftmals nicht viel reden, ich weiß es auch so schon.

Ich kann völlig aus dem Rahmen fallen und geniere mich dafür nicht.

Ich verhalte mich oft so, wie es die anderen nicht von mir erwarten.

Mir wird von anderen oftmals etwas unterstellt.

Ich spiele nicht mit, wenn mir ein Spiel nicht gefällt, auch wenn mich alle Spielverderber nennen.

Ich kann es genießen, andere glücklich zu sehen, aber ich muss nicht zwingend daran teilhaben.

Ich betrachte hätte, würde, könnte als sinnfreie Energieverschwendung.

Die Frage: Warum? kommt kaum in meinem Dasein vor.

Ich töte keine Tier und esse keine Tiere.

Ich rede mit Tieren und Pflanzen.

Ich glaube, egal was passiert und wie mir jemand entgegentritt, immer an das Gute im Menschen.

Ich kann kindlich und naiv sein und stehe dazu.

Ich habe nicht hunderte von Freunden, aber ein paar wahrhaftige.

Ich esse, was mir gut tut und lasse mir nichts auf schwatzen.

Ich weiß um mein inneres Glück.

Ich kann loslassen und den anderen so sein lassen, wie er ist.

Ich putze keine Fenster, nur weil die Nachbarn vielleicht über mich schlecht denken oder reden könnten.

Ich lebe eine unbeschwerte und natürliche tantrische Sexualität.

Ich zeige meine Emotionen und teile sie mit.

Ich kenne weder Neid, noch Rachsucht, noch Missgunst.

Ich liebe mich und stehe dazu.

Ich kann völlig aus dem Rahmen fallen und geniere mich dafür nicht.

Es gibt wenige Menschen, die mich verstehen und mich erkennen.

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Wenn dich das Thema wirklich interessiert, dann hast du bis hierher gelesen.

​Hör dir mein Audio dazu einfach an und fühl in dich hinein...

Vielleicht hast du noch weitere Sätze, die Anderssein beschreiben. Ich würde mich freuen, wenn du sie mir mitteilst.

​Möglicherweise kann ich dir ein paar beratende Impulse geben, dazu zu kommen, dein Anderssein genießen zu können.

Auch über Hypnose ist es möglich, den Selbstwert und das Selbstbewusstsein zu stärken, um dein Anderssein gelassen und freudig leben zu können.

​Lass uns gemeinsam das Anderssein wertschätzen und würdigen.

​​​Ich freue mich auf dein Feedback in einer Nachricht an mich.

Meine Kontaktdaten findest du im Impressum.

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Herzlichst

 Eve

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